Golf Mallorca

British Open

The British Open zählt zu den vier wichtigsten Golfturnieren der Welt, den sogenannten Majors. Neben dem Open zählen noch das US Masters, das US Open und die USPGA Championships dazu. Bis 1894 wurde dieses Turnier ausschliesslich in Schottland ausgetragen. Royal St. George's war der erste Austragungsort in England.

 

Geschichte und Bedeutung

Foto Ernie ElsAm 17. Oktober 1860 wurde erstmalig ein Turnier für Profis in dem Fischerort Prestwick ausgetragen. Initiatoren waren der Earl of Eglinton und Oberst James Fairlie. Acht Teilnehmer spielten auf dem 12 Löcher-Kurs vier Platzrunden. Willie Park aus Musselburgh siegt mit 174 Schlägen vor Tom Morris. Ab 1861 wurde das Turnier auch für Amateure „geöffnet“ (open). Bis heute gibt es drei Amateure, die das Turnier gewinnen konnten:

 

Die Open von 1871 mussten ausfallen, da im Jahr zuvor „Young Tom Morris“ den Meisterschaftsgürtel dreimal hintereinander gewinnen konnte. Für das folgende Jahr fehlte das Geld für eine neue Trophäe. Die Mittel für den Pokal wurden schließlich gemeinsam vom „Royal and Ancient Golfclub in St. Andrews“, der „Honourable Company of Edinburgh Golfers“ aus Musselburgh und dem Golfclub Prestwick aufgebracht. Dafür wurde das Turnier in den nächsten 22 Jahren abwechselnd in den drei Golfclubs gespielt.

 

Die Austragungsplätze

Da die Nachfrage zur Teilnahme an den „British Open“ stetig stieg, musste 1914 erstmalig Qualifikationsturniere durchgeführt werden. Eine zentrale Stelle wurde notwendig, die die Gesamtorganisation übernahm.

 

Im Jahr 1919 stimmten die anwesenden Golfclubs für den am 14. Mai 1754 in dem schottischen Städtchen St. Andrews gegründeten „Royal and Ancient Golfclub in St. Andrews, (R&A)“. Nicht nur die Organisation des Turniers wurde dem Club übertragen, sondern auch die höchste Kontrolle über die Golfregeln.

 

Traditionell handelt es sich bei den Austragungsorten um Links-Kurse die typisch für Großbritannien sind. Die Liste der gastgebenden Plätze wird „Rota“ genannt.

 

Die Plätze sind St. Andrews, Royal Troon, Royal St. George's, Carnoustie, Royal Lytham & St.Annes und Muirfield. 156 der weltbesten Spieler treten in St. Andrews an. Lediglich 70 davon werden nach Erreichen des sogenannten «Cuts» das Privileg haben, die beiden Schlussrunden zu bestreiten.

 

Die Trophäe

Ryder CupDie berühmte Trophäe für den Gewinner der Open – den Champion Golfer of the Year – gibt es seit 1872, nachdem der zuvor dem Sieger präsentierte Championship Belt – nach dreimaligen Gewinn in Folge – in den Besitz von Young Tom Morris übergegangen war. Dieser ursprüngliche Pokal ist seit 1928 im Clubhaus des Royal and Ancient Golf Club of St Andrews zusammen mit dem Championship Belt (1908 von der Familie Morris gespendet) ausgestellt.

 

Die Open von 1871 mussten ausfallen, da im Jahr zuvor „Young Tom Morris“ den Meisterschaftsgürtel dreimal hintereinander gewinnen konnte. Für das folgende Jahr fehlte das Geld für eine neue Trophäe. Die Mittel für den Pokal wurden schließlich gemeinsam vom „Royal and Ancient Golfclub in St. Andrews“, der „Honourable Company of Edinburgh Golfers“ aus Musselburgh und dem Golfclub Prestwick aufgebracht.

 

Der Gewinner der „British Open“ erhält für ein Jahr die Original-Trophäe, die er bis zum nächsten Turnier der „British Open“ behalten kann. Danach erhält er eine Kopie des Kruges.

 

 

Turnierdaten der kommenden Jahre (Änderungen möglich):

2008 July 17-20 Lancashire Course, Royal Birkdale, Merseyside, www.royalbirkdale.com

2009 July 16-19 Ailsa Course, Turnberry, Ayrshire, http://www.turnberry.co.uk/

2010 July 15-18 Old Course, St Andrews, Fife, http://www.standrews.org.uk

2011 Royal St George’s, www.royalstgeorges.com

 

Internetseiten der British Open allgemein: www.opengolf.com

 Die Gewinner

 

Jahr

Gewinner

2007

 Padraig Harrington

2006

 Tiger Woods

2005

 Tiger Woods

2004

 Todd Hamilton

2003

 Ben Curtis

2002

 Ernie Els

2001

 David Duval

2000

 Tiger Woods

1999

 Paul Lawrie

1998

 Mark O'Meara

1997

 Justin Leonard

1996

 Tom Lehman

1995

 John Daly

1994

 Nick Price

1993

 Greg Norman

1992

 Nick Faldo

1991

 Ian Baker-Finch

1990

 Nick Faldo

1989

 Mark Calcavecchia

1988

 Seve Ballesteros

1987

 Nick Faldo

1986

 Greg Norman

1985

 Sandy Lyle

1984

 Seve Ballesteros

1983

 Tom Watson

1982

 Tom Watson

1981

 Bill Rogers

1980

 Tom Watson

1979

 Seve Ballesteros

1978

 Jack Nicklaus

1977

 Tom Watson

1976

 Johnny Miller

1975

 Tom Watson

1974

 Gary Player

1973

 Tom Weiskopf

1972

 Lee Trevino

1971

 Lee Trevino

1970

 Jack Nicklaus

1969

 Tony Jacklin

1968

 Gary Player

1967

 Roberto de Vicenzo

1966

 Jack Nicklaus

1965

 Peter Thomson

1964

 Tony Lema

1963

 Bob Charles

1962

 Arnold Palmer

1961

 Arnold Palmer

1960

 Kel Nagle

1959

 Gary Player

1958

 Peter Thomson

1957

 Bobby Locke

1956

 Peter Thomson

1955

 Peter Thomson

1954

 Peter Thomson

1953

 Ben Hogan

1952

 Bobby Locke

1951

 Max Faulkner

1950

 Bobby Locke

1949

 Bobby Locke

1948

 Henry Cotton

1947

 Fred Daly

1946

 Sam Snead

1940-1945

2. Weltkrieg

1939

 Richard Burton

1938

 R.A. Whitcombe

1937

 Henry Cotton

1936

 Alfred Padgham

1935

 Alfred Perry

1934

 Henry Cotton

1933

 Denny Shute

1932

 Gene Sarazen

1931

 Tommy Armour

1930

 Robert Jones Jr.

1929

 Walter Hagen

1928

 Walter Hagen

1927

 Robert Jones Jr.

1926

 Robert Jones Jr.

1925

 James Barnes

1924

 Walter Hagen

1923

 Arthur Havers

1922

 Walter Hagen

1921

 Jock Hutchison

1920

 George Duncan

1915-1919

1. Weltkrieg

1914

 Harry Vardon

1913

 J.H. Taylor

1912

 Edward Ray

1911

 Harry Vardon

1910

 James Braid

1909

 J.H. Taylor

1908

 James Braid

1907

 Arnaud Massy

1906

 James Braid

1905

 James Braid

1904

 Jack White

1903

 Harry Vardon

1902

 Alexander Herd

1901

 James Braid

1900

 J.H. Taylor

1899

 Harry Vardon

1898

 Harry Vardon

1897

 Harold Hilton

1896

 Harry Vardon

1895

 J.H. Taylor

1894

 J.H. Taylor

1893

 William Auchterlonie

1892

 Harold Hilton

1891

 Hugh Kirkaldy

1890

 John Ball

1889

 Willie Park Jr.

1888

 Jack Burns

1887

 Willie Park Jr.

1886

 David Brown

1885

 Bob Martin

1884

 Jack Simpson

1883

 Willie Fernie

1882

 Robert Ferguson

1881

 Robert Ferguson

1880

 Robert Ferguson

1879

 Jamie Anderson

1878

 Jamie Anderson

1877

 Jamie Anderson

1876

 Robert Martin

1875

 Willie Park

1874

 Mungo Park

1873

 Tom Kidd

1872

 Tom Morris Jr.

1871

 Not played

1870

 Tom Morris Jr.

1869

 Tom Morris Jr.

1868

 Tom Morris Jr.

1867

 Tom Morris Sr.

1866

 Willie Park

1865

 Andrew Strath

1864

 Tom Morris Sr.

1863

 Willie Park

1862

 Tom Morris Sr.

1861

 Tom Morris Sr.

1860

 Willie Park

 

 

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