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Geographie und Einwohner Mallorcas

Zu der Inselgruppe der Balearen-Gruppe gehört auch Mallorca mit einer Fläche von ca. 3650 Quadratkilometer und einer Küstenlänge von 550 Kilometern. Mallorca liegt im westlichen Mittelmeer, ca 170 Kilometer vom Festland (Barcelona) entfernt und gehört zu Spanien. Geologisch gehört Mallorca (wie die gesamten Balearen) zum andalusischen Faltengebirge. Die Balearen bilden eine eigene autonome spanische Provinz, deren Verwaltungssitz (Govern de les Illes Balears) in der Inselhauptstadt Palma ist. Zum Verwaltungsgebiet gehören auch die "Cabrera-Archipel" und die Insel "Sa Dragonera". Mallorca teilt sich in insgesamt sechs Landschaftzonen (Comarques) ein: Serra de Tramuntana, Raiguer, Plá de Mallorca, Llevant, Migjorn sowie die Hauptstadt Palma. Diese sechs Landschaftszonen bilden (mit Ausnahme der Gemeinde Palma) keine Verwaltungseinheiten. Politisch gesehen ist Mallorca in insgesamt 53 Gemeinden (municipios) eingeteilt.

Die Bevölkerungsdichte auf Mallorca ist relativ gering. Die Einwohnerzahl der gesamten Insel beträgt ungefähr 870 000 Einwohner, was sich selbstverständlich während der Urlaubszeit komplett ändert, wenn bis zu 10 Millionen Urlauber jährlich die Insel besuchen. In der Inselhauptstadt leben insgesamt ca. 407.648 Einwohner. Die nächstgrößeren Gemeinden sind Calvia, Manacor, Llucmajor, Marratxi, Alcúdia, Felanitx, Pollenca sowie Soller. Der gesamte Ausländeranteil liegt bei ca. 22%. Den größten Ausländeranteil machen die Deutschen aus, gefolgt von den Marokkanern und den Briten.

Seit 1983 ist "katalanisch" auf Grund des Autonomiestatus neben Spanisch die offizielle Amfssprache auf Mallorca. Das "Mallorquinisch" (mallorqui) ist nur ein Dialekt der katalanischen Sprache. In den touristischen Gebieten werden auf Grund der vielen Urlauber auch die Sprachen der jeweils größten Touristengruppen (deutsch und englisch) gesprochen.