Golf Kleiderordnung

Golf Kleiderordnung

Kopfbedeckung

Mützen müssen richtig herum getragen werden. Diese rein traditionelle Regel wurde aufgestellt um die Exklusivität des Golfsports zu betonen.

Oberkörperbekleidung

Kragenpflicht gilt sowohl für Damen als auch für Herren. Aus diesem Grund sind Polohemden so beliebt bei den Golfern. Eine weitere wichtige Regel sind die "Ärmel" bei den Herren. Damen dürfen ärmellose Oberteile tragen, jedoch keine Trägershirts.

Hosen

Blue Jeans sind auf dem Golfplatz untersagt, weil die Jeans in britischen Kreisen als Arbeiterhose galt und dem Stand des damals elitären Golfsports nicht entsprach.

Schuhe

Auf dem Golfplatz sind spezielle Golfschuhe vorgeschrieben, die im Gegensatz zu anderen Schuhen ein raueres Profil haben und das Grün somit nicht beeinträchtigt wird, und zum anderen einen besseren Stand als herkömmliche Schuhe.

Dresscode ade!

Keine Frage, der Golfsport wird immer jünger und damit auch die ehemals strengen Kleidervorschriften immer lockerer. Wer früher von karierten Hosen und Karo-Pullover abgeschreckt wurde, braucht sich heute über das, was er auf dem Golfplatz anziehen darf, kein Kopfzerbrechen mehr machen. In den wenigsten Golfclubs gibt es heute noch einen strengen Dresscode und gerade auf Mallorca ist die Handhabung oftmals noch legerer.

Jeans ist auf vielen Plätzen kein Problem mehr, denn man ist vielerorts froh über den Zuwachs bei den jüngeren Golfern. Innerhalb eines Jahrzehnts hat sich die Anzahl der Spieler in Deutschland beispielsweise verdoppelt. Darauf haben auch die Moderhersteller reagiert und bieten immer flippigere Mode für Golfer an. Neben klassischen Golfmarken bieten auch immer mehr Sport- und Streetwear-Marken Golfkollektionen an. Sogar Niedrigpreis-Ketten, wie Tchibo und C&A sind auf den Zug aufgesprungen. Klassische Golfmodeproduzenten setzen neben den traditionellen Mustern und Schnitten zunehmend auf grellere Farben, körperbetonte Formen und bunte Muster. Streetware-Marken achten neben der Tragbarkeit beim Golfen vor allem darauf, dass die Kleidung auch auβerhalb des Platzes ankommt. So wird die Golfmode auch im Alltag immer salonfähiger.

Trotz der neuen Freiheiten bei der Auswahl der Golfkleidung sollte die Funktionsfähigkeit oberste Priorität haben. Eine enge Jeans und Spaghettiträger-Tops mögen lässig sein, behindern den Golfer aber mit Sicherheit beim Spielen. Wichtig ist, dass die Kleidung bequem sitzt und genügend Raum für die Bewegung lässt. Moderne Funktionskleidung hat zudem den Vorteil, dass Regen, Wind und Schmutz abgewiesen werden und darüber hinaus der Schweiβ nach auβen transportiert wird, ohne dass Wärme dabei verloren geht. Je nach Wetter sind Regenjacken mit Membranen und Pullover mit Windstopperfunktion unverzichtbar. Natürlich sind auch Taschen in den Golfklamotten für Ballmarker, Tees und Scorecard sehr nützlich und können dem Look eine besondere Note geben.

Ob T-Shirts mit lustigen Sprüchen, Röcke mit Punkten oder weit ausgeschnittene Blusen die richtige Bekleidung für den Golfplatz sind, ist jetzt meist keine Frage von Vorschriften mehr, sondern eine Frage des persönlichen Geschmacks. Ein Festhalten an bestimmten Traditionen bei gleichzeitiger Öffnung der Mode für neue Strömungen ist sicherlich zu begrüβen. In jedem Kleiderschrank findet sich so etwas Angemessenes für den Golfinteressierten, ohne dass dieser vor Ausübung des Sports schon mächtig in die Tasche greifen muss, um sich neu einzukleiden. Denn neben zerissener Jeans und Minirock, die auch heute noch auf den Golfplätzen Mallorcas nicht gern gesehen sind, sollte sich einiges Tragbares finden. Wer einen zu üppig bestückten Kleiderschrank besitzt, für den ist auch trotz der neuen Entwicklung im Golfsport das Kopfzerbrechen nicht vorbei.