Der perfekte Golfschwung und der Bewegungsablauf

Jeder der Golf spielt ist stetig auf der Suche nach dem idealen Schwung. Er soll nach der perfekten Vorstellung kräftig sein und zugleich harmonisch. Die technisch anspruchsvolle Bewegung, die bei den Profis so leicht und locker aussieht, hat bestimmt auch Sie schon einige Nerven gekostet?

In der Theorie und auf dem Übungsplatz besteht sie aus vielen kleinen Einzelteilen. In der Praxis und auf dem Golfplatz aber muss die Bewegung aus einem Guss sein. Denn nur so erreicht man einen guten Schlag. Mit dem Beginn des Abschwungs heißt es, das Gewicht nach links zu verlagern und den rechten Ellenbogen an den Körper zu bringen. Üben Sie diesen Bewegungsablauf stetig, auch ohne Schläger. Sie sollten den Schwung solange proben, bis Sie ein Gefühl für den Rhythmus haben. Um aus den Einzelteilen der Bewegung ein harmonisches Ganzes zu machen, ist neben dem Rhythmus auch die richtige Balance entscheidend. Trotz der notwendigen Gewichtsverlagerung durch Abstoßen mit dem rechten Fuß und Stemmen des linken Beins muss das Gleichgewicht bei fest stehenden Drehpunkt während des gesamten Schwungs bestehen bleiben.

Stellen Sie sicher, dass ihre Augen stets auf den Ball fixiert sind und Ihr Kopf hinter dem Ball bleibt. In Fachbüchern und bei den Profis gibt es für den perfekten Schwung unterschiedliche Ausführungsarten hinsichtlich der Balance über dem Ball. Manche Spieler bevorzugen eine nach vorne „verbeugende“ Bewegung, andere machen eine seitliche Verschiebung ohne sich vorzubeugen. Für welche Variante Sie sich auch entscheiden, wichtig ist die oben beschriebene „linker Fuß-rechter Ellenbogen-Bewegung“.

Um hier mehr Sicherheit zu bekommen, sollten Sie für Ihre Übungsschläge einen Schläger auswählen, zu dem Sie das größte Vertrauen haben. Dies wird in der Regel ein Eisen 6, 7 oder 8 sein. Machen Sie ab sofort 80 Prozent ihrer Übungsschläge mit diesem einen Schläger. So entwickeln Sie noch mehr Selbstvertrauen beim Golfschwung. Ein Golfanfänger, der schon gute Eisen 7-Schläge macht, kann so sein ganzes Spiel um diesen Schlag herum aufbauen.

Um ein Gefühl für das Zusammenspiel von Körperbewegung und Armschwung zu entwickeln, hilft die so genannte „Baseball-Übung“. Der Schlag ähnelt dem eines Baseballspielers. Legen Sie einen Ball auf ein Tee und nehmen Sie die korrekte Ausgangsposition ein. Setzen Sie dann den linken Fuß direkt neben den rechten Fuß und beginnen Sie mit der Ausholbewegung. Kurz vor dem höchsten Punkt der Ausholbewegung macht der linke Fuß einen Schritt zurück in seine Ausgangsposition. Dabei verlagert sich das Gewicht nach links und die Ausholbewegung geht fließend in den Ab- und Durchschwung über. Wiederholen Sie die Übung mehrmals und legen Sie dabei Wert auf eine gleich bleibend rhythmische Bewegung. Auf diese Weise entwickeln Sie ein Gefühl für das harmonische Zusammenspiel von Körper und Armen.

Versuchen Sie zudem daran zu denken, dass der Ball nicht das eigentliche Objekt des Schwungs ist, sondern etwas, dass auf der Schwunglinie liegt. So werden Sie Ihrer magischen Bewegung Schritt für Schritt näher kommen.