Golf Aufwärmübungen

Aufwärmen beim Golf

Auch wenn die Temperaturen auf Mallorca im Sommer über 30 Grad Celsius im Schatten liegen, ist eine Vorbereitung auf das Golfen unbedingt ratsam. Aufwärmen bedeutet, sich auf die körperlichen und mentalen Belastungen im Sport vorzubereiten und einzustellen. Neben der physischen Seite - also den Organen und Muskeln - wird auch der psychische Bereich angesprochen, der durch die Erwärmungsphase auf das dann folgende Übungsprogramm oder Wettspiel eingestellt wird.

Eine noch nicht aufgewärmte und damit verkürzte, verhärtete und unelastische Muskulatur verhindert die wichtige Wahrnehmung von Bewegungsrückmeldungen während des Golfschwungs. Oft sind auch Rückenschmerzen bei Golfern auf eine verkrampfte oder schwach ausgebildete Muskulatur zurückzuführen. Ab dem 30. Lebensjahr reduziert sich zudem die Elastizität des Bindegewebes, was die allgemeine Verletzungsanfälligkeit erhöht.

Für den Golfspieler ist ein gesunder und beschwerdefreier Körper elementar, um das bestmögliche Golf zu spielen und Spaβ dabei zu haben. Wer die optimalen Voraussetzungen dafür schaffen will, der sollte regelmäβig etwas dafür tun. Aufwärmübungen vor dem Spiel ermöglichen, dass der Körper bei den feinmotorischen Bewegungen optimal gesteuert wird und das Verletzungsrisiko gesenkt wird. Denn der Golfsport erfordert eine gute Balance zwischen Kraft und Beweglichkeit, Spannungs- und Entspannungsfähigkeit sowie Reaktionsvermögen und Ausdauer.

Die Dauer und Intensität der Aufwärmübungen sind von einer Reihe von Faktoren abhängig. Eine wichtige Rolle spielt beispielsweise die Tageszeit. Ein frühmorgendlicher Start macht eine längere Erwärmungsphase notwendig, als ein Spiel am Mittag oder Abend. Zwar muss man sich an kühleren Tagen intensiver aufwärmen, als an warmen Tagen. Aber auch wenn es heiss ist, sind Dehnungen und Muskelkontraktionen wichtig, um eine Bewegungselastizität herzustellen und den Organismus in Schwung zu bringen.

Je nach dem, was man trainieren will, kann ein zielgerichtetes Aufwärmen für bestimmte Techniken, wie das Chippen oder Pitchen vorteilhaft sein. Für welche Übungen man sich entscheidet ist oft typsache. Hilfreich sind Bewegungen von Bein, Arm und Oberkörpermuskulatur sowie Dehnungsübungen im selben Bereich. Bewährt haben sich Trockenübungen zunächst ohne Schläger und anschlieβend gymnastische Bewegungen mit dem Golfschläger.

Beim Aufwärmen wird der gesamte Muskelstoffwechsel angeregt. Es findet ein vermehrter Sauerstoffaustausch statt, was sich in vertiefter Atmung und erhöhter Herzfrequenz mit einer schnelleren Blutzirkulation bemerkbar macht. Das für die Koordination und Steuerung notwendige Zusammenspiel zwischen Nerven und Muskulatur wird verbessert. Die Bewegungsausführungen werden dann als leichter empfunden und die einzelnen Muskeln können schneller reagieren. Regelmäβiges Aufwärmen mit gymnastischen Übungen führt zudem zu einem verbesserten Gleichgewichtsempfinden und kräftigt die Muskulatur.

Aber auch psychisch ist ein effizientes Aufwärmprogramm von groβem Nutzen. Vor allem für Spieler mit einer hohen Anfangsnervosität ist das Aufwärmen sehr hilfreich. Die Konzentration auf den eigenen Körper, die mentale Vorbereitung auf das anschlieβende Spiel sowie das Abschalten von der Außenwelt helfen die Nervosität abzubauen. Gut vorbereitet geht man insofern auch im Hochsommer köperlich und geistig gestärkt auf den Platz und kann mit einem gröβeren Selbstvertrauen abschlagen.

In Kooperation mit der German Golf Academy haben wir Aufwärmübungen mit und ohne Schläger für Sie zusammengestellt.