Mallorca- Wirtschaft
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Die Wirtschaft ist geprägt vom Tourismus.
1960 besuchten rund 360.000 Touristen die Insel, 1970 waren es bereits mehr als 2 Millionen. 2007 kamen rund 9,9 Millionen Touristen, von denen etwa 38% (3,6 Millionen) Deutsche waren.
Damit liegt die Insel deutlich vor der zweitwichtigsten Touristenregion Spaniens, Katalonien. Der Flughafen Son Sant Joan fertigte 2005 rund 21 Millionen Fluggäste ab. Insgesamt stehen den Gästen rund 286.400 gemeldete Hotelbetten in 1.600 Hotelanlagen zur Verfügung.
Die Mehrzahl der Touristen stammt aus Deutschland und Großbritannien. Geradezu zum Symbol für den deutschen Massentourismus, der jedoch weite Teile der Insel nicht berührt, ist der Ort S'Arenal mit seinem Strand Playa de Palma, für den englischen Magaluf geworden.
Es gibt aber auch eine nicht geringe Zahl von Individualtouristen, die etwa in der Serra de Tramuntana wandern oder Rad fahren und ca. 35.000 ausländische Residenten, die sich auf Mallorca niedergelassen haben und sich zum Teil auch in die dortige Gesellschaft integrieren.
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Neben dem Tourismus sind Landwirtschaft, Bergbau (vor allem Marmorabbau), Leichtindustrie (Leder, Keramik, Perlen, Glas) sowie Fischerei bedeutende Wirtschaftszweige.
Die Mallorquiner erwirtschaften eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen Spaniens: 17.000 Euro gegenüber 13.500 Euro im spanischen Durchschnitt.
Haupteinkommensquelle ist mit 75 Prozent der Dienstleistungsbereich Tourismus gefolgt von der Bauindustrie mit rund 10 Prozent. Fast drei Viertel der Insel sind landwirtschaftliche Nutzflächen.
Die Landwirtschaft stellt 11 Prozent der Arbeitsplätze der Insel, trägt aber nur 2,5 Prozent zum Bruttonationaleinkommen bei.

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